foto: céline rey-bellet

träumen auf dreitausend metern

Den Alltag weit unter der Waldgrenze deponiert. Früh und neugierig in den frischen Morgen aufwachen. In legendären Plastikfinken einen Schritt vor die moderne Berghütte machen. Ein Nachtwind geht. Der Himmel weit. Hinter dir funkeln Millionen von Sternen über schlafenden Bergen, vor dir wird der Horizont schon hell. Gerumpel im Schuhraum, Klettergurt anziehen, anseilen. Die Spur in imposante Eislandschaften legen. Glucksendes Gletscherwasser irgendwo unter uns. Rundum erwachen leuchtend die Gipfel. In ruhigem Rhythmus höher steigen. Knirschend über Firnfelder und Felszacken. Die Morgensonne im Gesicht. Gemeinsam dem Gipfel zu. Herzliche Gratulation und Schulterklopfen. Endlos weit weg ahnt man neidische Blicke aus dem Flachland. Ein würziges Stück Käse. Ein süsser Schluck Hüttentee. Schokolade macht die Runde. Beim Abstieg schluckt uns die Wolke. Die Welt schrumpft auf wenige Meter. Später auf der Hüttenterrasse die Nachmittagssonne geniessen. Der Berg hat viele Gesichter.

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